Koriander: Informiere Dich hier über Nährwerte, Kalorien, Inhaltsstoffe und wie gesund Koriander ist.
Koriander: Informiere Dich hier über Nährwerte, Kalorien, Inhaltsstoffe und wie gesund Koriander ist.

Koriander: Nährwerte, Kalorien, Inhaltsstoffe, Zubereitung

Bei kaum einem anderen Gewürz spalten sich die Geister so sehr wie beim Koriander. Während seine frischen Blätter für die einen als Must-Have für Currys, Bowls und Co. gelten, kommen sie bei anderen aufgrund ihres „seifigen“ Geschmacks nicht auf den Tisch. Doch selbst wer um die Blätter einen Bogen macht, sollte den Samen eine Chance geben. Schließlich unterscheiden sie sich geschmacklich deutlich von den intensiv-schmeckenden Blättchen, punkten aber genauso mit gesunden Inhaltsstoffen. Wir verraten Dir, welche das sind und zu welchen Lebensmitteln und Gerichten Samen und Blätter gleichermaßen gut passen. Probiere doch direkt mal eines unserer außergewöhnlichen Koriander-Rezepte.
Inhaltsverzeichnis

Koriander: „Hättest Du’s gewusst?“

Koriander wird bereits seit Jahrtausenden als Gewürzpflanze genutzt.
Namensherkunft: Die Bezeichnung Koriander leitet sich ab vom griechischen Wort "koriannon", das sich aus "koris" (Wanze) und "annon" (duftend) zusammensetzt.
Vom Koriander können sowohl die Blätter als auch die Samen in der Küche verwendet werden.
Über verschiedene Handelsrouten wie die Seidenstraße hat sich Koriander in der ganzen Welt verbreitet.
Koriander hat einen intensiven, herb-würzigen, leicht scharfen und zugleich frischen Geschmack.
Koriander enthält verschiedene gesunde Inhaltsstoffe.
Koriander ist ein vielseitiges Gewürz, das in vielen Küchen auf der ganzen Welt verwendet wird.
Korianderblätter sind insbesondere in der asiatischen Küche sehr beliebt.
Koriander enthält das ätherisches Öl Linalool.
Koriander ist eine bienenfreundliche Pflanze.
Koriander lässt sich einfach zuhause anbauen.
Koriander enthält eine Vielzahl von Inhaltsstoffen – von Mikronährstoffen über ätherisches Öl bis hin zu Flavonoiden.
Aus Koriandersamen lässt sich ein Tee zubereiten.
Koriander gilt als Symbol für Glück.
Koriander verträgt keinen Forst.

Was ist Koriander?

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Koriander: Kalorien & Nährwerte

100 g Koriander haben durchschnittlich 23 kcal.

Koriander: Inhaltsstoffe

Top-Inhaltsstoffe von Koriander

Das steckt in 100 g Koriander

Substanz
Menge pro 100 g

700 μg
325 μg
3900 μg
100 μg
200 μg
1100 μg
1900 μg
600 μg
100 μg
27000 μg

46 mg
521 mg
26 mg
67 mg
1800 μg
48 mg
200 μg
500 μg
156 mg
100 μg
3 μg
400 μg
190 mg

89 mg
11 mg
52 mg
112 mg
156 mg
146 mg
11 mg
127 mg
97 mg
46 mg
65 mg
156 mg
164 mg
253 mg
208 mg
112 mg
223 mg
104 mg
1067 mg
1063 mg

0,07 g
0,13 g
300 mg
13 mg
1 mg
69 mg
206 mg
329 mg
191 mg

543 mg
328 mg
1069 mg
870 mg

700 mg
2100 mg
397 mg
57 mg
568 mg
568 mg
199 mg
Koriander und Petersilie unterscheiden sich deutlich in Geschmack und Aroma – Koriander ist viel geschmacksintensiver und kräftiger als Petersilie.
Koriander und glatte Petersilie sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Kein Wunder, dass Koriander auch als chinesische oder asiatische Petersilie bezeichnet wird.

Ist Koriander gesund?

In Koriandersamen stecken wertvolle Antioxidantien und ätherisches Öl.
Getrocknete und gemahlene Koriandersamen solltest Du immer luftdicht verschließen und schnell verbrauchen, da sonst der Geschmack schnell verloren geht.

Koriander: Lagerung

Koriander einfrieren

Um Korianderblätter einzufrieren, sollten sie zunächst gewaschen und anschließend trockengetupft werden. Je nach Vorliebe kannst Du das Kraut anschließend grob hacken oder als kleine Sträußchen in einen Gefrierbeutel geben. Wer vermeiden möchte, dass die Blätter und Stiele zusammenkleben, sollte das Kraut vor dem Verpacken zunächst auf einem Teller ausbreiten und für rund 30 Minuten anfrieren. Für eine spätere Verwendung in Suppen, Currys und Soßen, lassen sich die Blätter mit etwas Wasser auch wunderbar in Eiswürfelbehältern portionieren.

Gefrorener Koriander hält bis zu sechs Monate, verliert jedoch etwas an Konsistenz.

Korianderwurzel eignet sich z. B. zum Würzen von Currys, Suppen und Marinaden.
Hast Du statt der Blätter schon einmal Korianderwurzeln verwendet? Sie sind in asiatischen Märkten erhältlich und kommen vor allem in der Thai-Küche für Currypasten zum Einsatz.

Koriander: Verwendung

Koriander roh essen

Sowohl die getrockneten Koriandersamen als auch die frischen Blätter und Stiele lassen sich roh essen. Frisch verzehrt enthält das grüne Kraut sogar besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe. Zur Blütezeit entwickeln die Blätter allerdings mehr Bitterstoffe, so dass sie sich dann aus geschmacklichen Gründen nicht mehr zum Verzehr eignen.

Frischer Koriander passt gut zu asiatischen, lateinamerischen wie mexikanischen sowie mediterranen Gerichten.
Frische Korianderblätter sollten immer erst kurz vor dem Servieren auf der Speise landen, weil er sonst nicht nur sein Aroma, sondern auch wertvolle Inhaltsstoffe verliert.

Koriander: Zubereitung

Ceviche stammt ursprünglich aus der peruanischen Küche und ist in Lateinamerika sehr verbreitet.
Es muss nicht immer ein asiatisches Currygericht sein – frischer Koriander wird auch in Lateinamerika gerne verwendet, z. B. für Ceviche.

Rezepte mit Koriander

Grüne Erbsen-Falafel auf frischem Spinat-Tomaten-Salat mit Sprossen, serviert in einer Lunchbox und dazu cremiges Koriander-Dressing.
Bewertung: 4.25 Sterne
Zubereitungszeit: 45 Min
  • Vegetarisch
Chili con Quinoa mit Kidneybohnen, Avocado, Chili und Koriander in schwarzer Bowls serviert
Bewertung: 5 Sterne
Zubereitungszeit: 40 Min
  • Vegetarisch
Orientalisches Möhrengericht mit Kichererbsen, Spinat, gebackenem Feta und Mandeln in schwarzer Schale
Bewertung: 4.5 Sterne
Zubereitungszeit: 30 Min
  • Vegetarisch
Asiatische Kürbissuppe mit Ingwer, Chili und Orange, serviert in einer schwarzen Schale und garniert mit roten Chilischeiben.
Bewertung: 4.75 Sterne
Zubereitungszeit: 30 Min
  • Vegetarisch
  • Laktosefrei
  • Vegan

Koriander: Botanische Infos und Tipps

Mit manchen Kräutern wie Dill verträgt sich Koriander nicht, mit anderen schon, z. B. mit Basilikum oder Rosmarin.
Keine gute Nachbarschaft: Koriander vertragen sich nicht besonders mit Fenchel, Frühlingszwiebeln, Kerbel, Knoblauch, Rucola, Dill oder Schnittlauch.
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